Tokio Bordell

Der deutsche Rapper Blumio startete fulminant, er feierte Erfolge als Imitator von deutschen Rappern. Danach war es lange aussergewöhnlich still um das deutsch-japanische Energiebündel – tatlos sass Blumio jedoch nicht herum. Er gründete das Label Japsensoul und veröffentlichte 2009 sein erstes Album, das Yellow Album. Die viele positive Resonanz auf Songs wie „Lass mal über Haie reden“ oder „Hey Mr. Nazi“ liessen ihn sofort an einem neuen Projekt arbeiten, welches Ende 2010 erschien. Tokio Bordell zeigte, dass Blumio keineswegs eine Kurzzeit-Erscheinung ist. Für den Einstieg in die Blumio’sche Hip-Hop Welt eignet sich Tokio Bordell, nach meiner Meinung, besser als sein Erstlingswerk. Persönlich empfehlenswert finde ich „Funkyzeit“, „Streichel mein Bauch“ und „So geht Hip Hop heute“.

Mittlerweile hat Blumio sein erstes Album nochmals wiederveröffentlicht. Drei neue Tracks, darunter eine Erinnerung an die Atomkatastrophe in Japan, finden sich auf Yellow Album Reloaded.

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