Logo Stronghold

Lasst uns was spielen

Computer, Kultur, Technik, Videospiel

Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass mich das Spielen in der letzten Zeit vom Bloggen abgehalten hat – obwohl ich wirklich nicht viele Stunden gespielt habe. Einerseits hat das Strategiespiel Stronghold (total 2000-and-late) etwas meiner Zeit gefressen, andererseits war da noch das MMORPG (Massively multiplayer online role-playing game) The Elder Scrolls Online.
Stronghold habe ich 2001 heiss und innig geliebt. Mittlerweile bin ich aber nicht mehr Windows sondern Mac und konnte das alte Spiel nicht mehr installieren. Ausserdem ist die damalige Version auch nicht auf die heutigen Auflösungen und Systeme ausgelegt. Abhilfe schafft da der Online-Shop GOG.com (Good Old Games). Dort könnt ihr für den kleinen Geldbeutel alte Spiele neu kaufen. Für Stronghold steht eine HD-Version zur Verfügung, wobei sich das HD nicht etwa auf eine höhere Grafikqualität als 2001 bezieht, sondern darauf, dass die neuen Auflösungen unterstützt werden.

Screenshot Stronghold HD

Screenshot Stronghold HD

Das Spielprinzip ist denkbar einfach: Baut eure Burg, sorgt dafür, dass die Bewohner zufrieden sind und verteidigt euer Reich. Am einfachsten ist es, wenn ihr den freundlichen Burgherren spielt. Vor Tyrannen hat das Volk zwar Angst und arbeitet deshalb auch schneller, bei zu hoher Unzufriedenheit werdet ihr euch in eurem Bergfried aber ziemlich bald einsam fühlen. Ihr könnt neben einer spannenden Militärkampagne auch eine Wirtschaftskampagne spielen oder eigene Karten erstellen. Ein Tipp für alle, die gute Strategiespiele vermissen. Die Entwickler von Stronghold arbeiten übrigens gerade an Stronghold Crusader 2. Wäre eventuell auch noch ein Blick wert.
The Elder Scrolls Online konnte mich hingegen nicht wirklich fesseln. Als ehemaliger World of Warcraft-Spieler vermisse ich das MMO-Feeling, leider schliesst The Elder Scrolls Online diese Lücke nicht. Trotz den vielen toll vertonten Quests, der wunderschönen Grafik und der interessanten Geschichte kommt keine Online-Stimmung auf. Die Quests sind eher auf Einzelspieler ausgelegt, was den Fans der Elder Scrolls-Serie natürlich gefallen dürfte, MMO-Fans jedoch schade finden. Zusätzlich trüben immer wieder Probleme mit den Megaservern (für den geneigten Online-Spieler: Lags) den Spielspass. Natürlich kann sich da noch viel ändern, das Spiel hat definitiv Potential. Ich werde also versuchen, doch noch den Einstieg zu finden. Man sieht sich in Tamriel!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s