Reformation bei Daten gefordert

Zuerst veröffentlicht in «Zürich 2» vom 31. Mai 2018. Das Turmgespräch mit dem Thema «Seele in der digitalen Arbeitswelt» lief in eine andere Richtung, als der Titel hätte vermuten lassen. Dafür entwickelte sich mit dem ehemaligen ETH-Präsidenten Ernst Hafen eine lebhafte Diskussion rund um elektronische Daten und Privatsphäre. Überall werden Daten gesammelt – sei es von Internetkonzernen wie Google oder Facebook, digitalen Lernplattformen oder Gesundheitsapps. Bei vielen kostenlosen Angeboten zahlen die Nutzerinnen und Nutzer indirekt mit ihren Daten, indem sie diese oft unbewusst zur Nutzung freigeben. Verschiedene Anbieter verfügen über persönliche Daten von jeder Person. Doch erst die Zusammenführung all…

Selbst die Stadtpolizei gab Verhaltenstipps

Zuerst veröffentlicht in «Zürich West» vom 15. September 2016. Es war der Sommer-Hit: Pokémon Go. Unzählige Fans begaben sich auf die Jagd durch die Stadt. Doch nun ist der Hype in Zürich vorbei. Eine Einschätzung. Was einige Spiele-Experten schon am Anfang prophezeiten, ist wahr geworden: Der ganz grosse Pokémon-Hype ist vorbei. So berichtete der amerikanische Finanzdatenspezialist Bloomberg Ende August, dass das Handy-Spiel Pokémon Go etwa 15 Millionen, also ein Drittel, der täglich aktiven Nutzer verloren habe. Das deutsche Branchenmagazin «Meedia» schrieb dazu: «Das Internet-Phänomen des Sommers kühlt ab.» Bloomberg schätzt, dass dem Spiel rund 30 Millionen Nutzer geblieben sind. Wie an…

Screenshot doodle.com Startseite

Das Doodle

Es soll das Organisieren erleichtern, doch auch mit der Webanwendung zur Terminfindung bleibt alles beim Alten. Ein Digital Native – ja, der Ausdruck wird arg strapaziert – der sich über eine Webanwendung beschwert, sollte eigentlich an den Internetpranger gestellt werden. Trotzdem will ich mich hier über eine Art der Terminfindung beschweren, die zwar total dem Zeitgeist entspricht, mir aber nicht besonders gefällt. Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin überhaupt nicht gegen digitale Kalender(-funktionen), diese nutze ich nämlich regelmässig, vor allem weil meine Handschrift selbst für mich persönlich unleserlich ist. Im Geschäftsleben gibt es seit Jahren elektronische Kalender. Habe ich die…

Screenshot pennystocks.la/internet-in-real-time/

Das Internet in Echtzeit

Ist ziemlich eindrücklich, wie ich finde. «The Internet in Real-Time» von Penny Stocks Lab. Click the animation to open the full version (via pennystocks.la). Und ebenfalls interessant: «Battle of the Internet Giants» Click above to view the full version [h/t PennyStocks.la].

Logo Stronghold

Lasst uns was spielen

Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass mich das Spielen in der letzten Zeit vom Bloggen abgehalten hat – obwohl ich wirklich nicht viele Stunden gespielt habe. Einerseits hat das Strategiespiel Stronghold (total 2000-and-late) etwas meiner Zeit gefressen, andererseits war da noch das MMORPG (Massively multiplayer online role-playing game) The Elder Scrolls Online. Stronghold habe ich 2001 heiss und innig geliebt. Mittlerweile bin ich aber nicht mehr Windows sondern Mac und konnte das alte Spiel nicht mehr installieren. Ausserdem ist die damalige Version auch nicht auf die heutigen Auflösungen und Systeme ausgelegt. Abhilfe schafft da der Online-Shop GOG.com (Good…

Could you be The Last of Us?

Diese Frage (siehe Titel) kann ich nur mit einem klaren „Ja!“ beantworten. Dieser Text kommt hinterher wie die alte Fastnacht. Jetzt braucht bestimmt keiner mehr ein Review zum Survival-Horror-Videospiel „The Last of Us“. Deshalb wird das auch kein klassicher Test, ich biete euch hier meine Meinung als langjähriger Nörgler. „The Last of Us“ ist in vielen Bereichen eine wahre Offenbarung. Es verfügt über eine interessante Story, tolle englische Sprachausgabe, grandiose Grafik und viel Action. Der Entwickler „Naughty Dog“, bekannt durch Spiele wie „Uncharted“ oder „Jak and Daxter“, hat hervorragende Arbeit geleistet. Trotzdem kommt leider auch „The Last of Us“ nicht…

„Dein Blog sieht scheisse aus!“

Erst einmal danke für den Hinweis. Es scheint als würde mein Blog im Internet Explorer 8 nicht korrekt dargestellt. Es könnte daran liegen, dass der IE 8 Probleme mit HTML 5 hat. Ich kann leider nichts ändern, und empfehle den Geplagten deshalb ein Update auf die höhere Version. Diese sollte aktuell der Internet Explorer 10 für Nutzer von Windows 7 und Windows 8 sein. Nutzer von Windows Vista sollten den Internet Explorer 9 nehmen. Die Nutzer von Windows XP – sofern es diese noch geben sollte – müssen auf einen anderen Browser umsteigen. Ich persönlich benutze den Google Chrome.

Ich spiele, also bin ich

„Wario Land – Super Mario Land 3“ war wohl mein erstes Videospiel. Damals habe ich es stundenlang auf dem „Game Boy Pocket“ gespielt. Danach war ich lange in Computerspiele vernarrt. „Age of Empires II“ oder „Stronghold“ – das waren noch Spiele! Heute hat man ja gerade bei Strategiespielen tausend Möglichkeiten, muss hundert Dinge machen, und hat am Ende doch nach zehn Minuten keine Lust mehr. Auch in diesen Tagen spiele ich noch manchmal, dann hauptsächlich auf der Konsole. Ich bin schnell gelangweilt, viele Spiele unterscheiden sich höchstens noch bei der Grafik. Was vor zehn Jahren schon hervorragend funktionierte, sieht nun…

Hilft die Google Brille bei der Hexenjagd?

Wer sie bereits hat, kann sich glücklich schätzen und sich zu den „Super“-Nerds zählen. Alle anderen müssen mindestens bis Ende 2013 auf „Google Glass“ warten. Google Glass ist ein Miniaturcomputer, welcher wie eine Brille am Kopf getragen wird, und vor einem Auge Informationen auf einem Display anzeigen kann. Während sich die Datenschützer bereits jetzt die Haare ausreissen, jubeln IT-Experten über diesen technischen Meilenstein. Es liegt auf der Hand, dass eine solche Technologie missbraucht werden könnte. Vielleicht wartet auch ein Teil der Bevölkerung von Papua-Neuguinea auf diese neue Technologie. Offiziell wird „Witch-hunt“, also Hexenjagd, nicht als Funktion der Google Brille angeboten,…

Kein Surfen ohne Ende

Wer kennt es nicht, die Zeit verrinnt wenn man im Internet surft. Anfangs will man nur noch kurz auf Facebook oder Twitter vorbeischauen und sich in Onlinemedien informieren, doch dann kommt noch dieser Blog oder etwas anderes dazu und die richtige Arbeit bleibt liegen. Um nicht zu viel Zeit und Geld zu verlieren, gibt es für Google Chrome-Nutzer eine nette Hilfe: StayFocusd. Diese nette Extension reguliert die eigene Onlinezeit. Der Nutzer kann die Zeit angeben, wie lange er täglich geblockte Seiten besuchen darf. Ist die Zeit abgelaufen, wird man freundlich darauf hingewiesen und die Seite für diesen Tag nicht mehr…