Das Beste kommt zum Schluss

«Projekt Epilog» ist der dritte Teil der Reihe «Die Heimkehr» von Peter Georgas-Frey.
«Projekt Epilog» ist der dritte Teil der Reihe «Die Heimkehr» von Peter Georgas-Frey. Foto: pw.

Wer Peter Georgas-Frey auf seinem Blog folgt, der leidet mit. Wenn der Alltag die Zeit zum Schreiben frisst, sich zu wenige Probeleser finden lassen oder die Suche nach einem finanzierbaren Korrektorat, das seinem Namen gerecht wird, nervenaufreibend wirkt. Der am Bodensee lebende Schriftsteller lässt seine kleine Fangemeinde am Schreibprozess seiner Bücher teilhaben. Er verheimlicht die Sonnen- und Schattenseiten seines nebenberuflichen Schreibens nicht.

Georgas-Freys jüngstes Werk, «Projekt Epilog», der dritte Teil der Sci-Fi-Serie rund um die Aurumer, hatte keinen einfachen Start. In der mir vorliegenden gedruckten Version sind einige Fehler in Rechtschreibung und Grammatik stehen geblieben, die man sich als Leser des direkten Vorgängers «Die Rückkehr» nicht gewohnt ist. Wie der deutsche Autor auf seiner Website schreibt, habe das Korrektorat versagt. Die E-Book-Version wurde nachgebessert, eine überarbeitete Papierausgabe steht allerdings noch aus.

Es ist vielleicht symptomatisch, dass ein Schriftsteller, der seine Freizeit und sein Herzblut seinem Hobby opfert, am Ende über Schreibfehler stolpern muss, doch es passt ganz gut zu den Protagonisten seiner Buchreihe, die mit «Die Heimkehr» begonnen hatte. Trotz ihrer geistigen Kapazitäten wandeln sie recht unbeholfen durch die Welt, die sich nach dem Abflug einer ausserirdischen Rasse rasant zu verändern droht. Als insgesamt 100 Angehörige des Volks der Aurumer auf der Erde strandeten, steckten wir gerade mitten in der Steinzeit. Um an die nötigen Ressourcen für eine Rückkehr auf ihren Heimatplaneten zu gelangen, peitschten die Aliens die Menschheit zu immer höheren Entwicklungen an. In «Projekt Epilog» befinden wir uns nun zwei Jahre nach dem holprig geglückten Abflug der Ausserirdischen – ein Club aus den reichsten Unternehmenden will das Machtvakuum nutzen und eine hollywoodreife Geschichte entwickelt sich.

«Die Heimkehr» hatte vor allem mit vielen spannenden Sci-Fi-Ideen überrascht, «Die Rückkehr» war da schon etwas zurückhaltender. Der dritte Teil – und wohl der Abschluss – ist eher ein Agentenroman. Von Anfang an wird die Leserin oder der Leser durch die Handlung gepeitscht, das Tempo und die Wendungen erinnern an Actionfilme mit Tom Cruise. Während die Hauptpersonen bereits bekannt sind, bleiben die neuen Figuren allerdings beinahe blass. Von China, über Europa, bis nach Utah gehetzt, entspinnt sich eine Story, die gut als Spin-off hätte durchgehen können. Obwohl die Science-Fiction-Elemente der Vorgänger etwas fehlen, wirkt die Geschichte stringenter und kommt gar zu einem einigermassen glaubwürdigen Ende. Ein zwar gar verklärtes und abruptes, aber eines, das mich zufrieden zurückliess. Erzählerisch der stärkste Teil der Trilogie. Hollywoodreif eben.

«Die Rückkehr» ist im Selbstverlag erschienen und kann deshalb nur bei Amazon als Taschenbuch oder als Kindle Edition gekauft werden.

Details
Autor: Peter Georgas-Frey
Verlag: Selbstverlag
Erstausgabe: 2018

Die Rückkehr einer Geschichte, die das menschheitsgeschichtliche Weltbild zum Wanken bringt

Peter Georgas-Frey: Die Rückkehr
Peter Georgas-Frey: Die Rückkehr Foto: zvg.

«Du musst darauf aufpassen! Versprich es!» Ron nahm den Gegenstand vorsichtig in die linke Hand und fuhr mit der rechten behutsam darüber. «Ja, okay. Ich versuche es.» «Versuchen reicht nicht! Ich muss sicher sein, dass es nach draussen kommt.» Ben sah sich hektisch um. In keiner Richtung war jemand zu sehen. Die langen, kargen Flure lagen wie verlassene U-Bahn-Röhren in kaltem Neonlicht. So beginnt der neue Roman von Peter Georgas-Frey.

«Die Rückkehr» ist nicht nur eine Fortsetzung einer Geschichte, das Buch ist auch ein grosser Schritt in der schriftstellerischen Entwicklung des deutschen Autors. Eines der grössten Handicaps des Vorgängers waren die Figuren, die mit der Zeit an Greifbarkeit verloren haben. Es lag weder am sprachlichen Können Georgas-Freys, noch an der Hintergrundgeschichte der Charakter, sondern daran, dass es am Ende einfach zu viele wurden. Die Story rund um die ausserirdischen Aurumer, die wieder auf ihren Heimatplaneten zurückkehren wollten, büsste mit jedem Kapitel an Übersichtlichkeit ein. Erschwerend kam die Vermischung von ausserirdischen und menschlichen Namen hinzu. Doch schon nach wenigen Seiten im neuen Werk wird klar: Der Autor hat sich auf einzelne Figuren konzentriert und erreicht damit eine höhere Kadenz. «Die Rückkehr» liest sich deutlich schneller als «Die Heimkehr» und ist damit auch als Bettlektüre gut geeignet. Also bitte nicht falsch verstehen. Das Buch ist spannend und keineswegs einschläfernd, aber es überfordert auch das abendlich ermüdete Gehirn nicht. «Die Rückkehr» ist gute Unterhaltungsliteratur. Wer anderes, nachdenklicheres sucht, ist bei Georgas-Frey ebenfalls richtig. Solchen Personen sei «Die Revolte» empfohlen.

Teilhabe am Schreibprozess
Der am Bodensee lebende Schriftsteller hat seinen treuen Lesern fast den ganzen Arbeitsprozess offenbart.  Man hatte zumindest das Gefühl, bei der Entstehung des Buchs dabei gewesen zu sein. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb man der «Rückkehr» kleine Mängel eher verzeiht, als wenn das Werk von einem professionellen Autor geschrieben worden wäre. Während die Ideen des ersten Teils noch überraschten – vor allem der Zusammenhang von ausserirdischer Technologie und der Menschheitsgeschichte – kommt einem im zweiten Teil schon vieles bekannt vor. Das Buch enthält zwar mehr Science-Fiction-Elemente, aber man hat sie in irgendeiner Form schon wo anders gelesen. Dies tut dem grundsätzlich positiven Gesamteindruck jedoch keinen Abbruch.

«Die Rückkehr» ist im Selbstverlag erschienen und kann deshalb nur bei Amazon als Taschenbuch oder als Kindle Edition gekauft werden. Aber eigentlich sollte man annehmen dürfen, dass bald ein Verlag anklopft und Peter Georgas-Frey unter Vertrag nimmt. Die Verlagswelt ist selbst schuld, wenn sie sich diese Chance entgehen lässt.

Details
Autor: Peter Georgas-Frey
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erstausgabe: 2016


Themenbezogene Interessen (-bindung) des Autors

Der Journalist Pascal Wiederkehr hat als Probeleser bei «Die Rückkehr» gedient.

Buchtipp: Die Heimkehr

Die Heimkehr
Die Heimkehr

Das Internet würde ohne Ausserirdische heute nicht existieren. Ohne Ausserirdische würden wir vielleicht gerade in einer Zeit leben, in der die Erde vermeintlich noch eine Scheibe ist und wir uns hauptsächlich darum kümmern müssen, dass wir für unsere zehnköpfigen Familien genügend Breie und Grützen aus Hafer ins ärmliche Haus bringen können. So, oder so ähnlich, würde es um die Entwicklung der Menschheit stehen, wenn nicht Aliens bei uns gelandet wären. Dies behauptet zumindest das Buch «Die Heimkehr» von Peter Georgas-Frey.

Der deutsche Autor beschreibt in seinem Roman eine Erde, in der vor Jahrtausenden abgestürzte Ausserirdische – ingesamt 100 Angehörige des Volks der Aurumer – die Geschicke der Menschheit lenken. Als sie bei uns strandeten, fanden sie unglücklicherweise ausschliesslich primitiv lebende Menschen vor. Diese hätten höchstens mit Keulen auf dem Raumschiff-Schrotthaufen herumschlagen können, von Reparaturwerkstätten für intergalaktische Fortbewegungsmittel war aber weit und breit keine Spur.
Um trotzdem an die nötigen Ressourcen zu gelangen, peitschten die Aurumer die Menschheit zu immer ungeahnteren Entwicklungssprüngen. Im 21. Jahrhundert stehen sie endlich, dank einer vom CERN entwickelten Technologie, vor ihrer Heimkehr. Doch die Elite der Menschheit, die hauptsächlich durch die Gunst der Aurumer überhaupt an der Spitze steht, will die Garantie für ihre Macht natürlich nicht verlieren. Gleichzeitig zeigen sich auch gewisse Aurumer nicht begeistert davon, den Spielplatz Erde wieder verlassen zu müssen. Doch der Anführer der Aurumer will unbedingt alle seine Schäfchen zurückbringen.

Spannende Geschichte
«Die Heimkehr» wurde von einer kleinen Fangemeinde lange ungeduldig herbeigesehnt. Georgas-Frey hatte nämlich ursprünglich vor, das Buch in drei Teilen zu veröffentlichen. Der erste Teil erschien dann auch unter dem Titel «Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel». Um den Lesehunger zu stillen und die Geldbörse seiner Leser zu schonen, erschienen die restlichen zwei Teile im letzten Jahr jedoch als Gesamtausgabe.
Die grosse Stärke des Buchs ist die spannende Geschichte, die Fiktion und Tatsachen gekonnt vermischt. Etwas weniger gut gelang die Herausarbeitung gewisser Figuren. Während ich in der Rezension zum ersten Teil noch davon schrieb, dass mir die Hauptfiguren gefallen haben, «weil sie gut herausgearbeitet wurden und deshalb auch gewisse (positive oder negative) Gefühle erzeugten», wurden es mit der Zeit zu viele Figuren. Vor allem die Unterscheidung der Aurumer fiel teilweise schwer, da sie sowohl aurumische Namen als auch menschliche Namen haben. Es wäre hier besser gewesen, man hätte sich auf einzelne Hauptfiguren fokussiert und dafür andere etwas in den Hintergrund gerückt. Der Spannung der «Heimkehr» hätte dies kein Abbruch getan. Insgesamt bleibt sie aber trotzdem lesenswert. Vor allem Sci-Fi Fans und Hobby-Verschwörungstheoretiker werden das Buch kaum aus der Hand legen können.

Die Gesamtausgabe der Heimkehr kann bei Amazon als Taschenbuch oder als Kindle Edition gekauft werden.
Wer das Taschenbuch und nicht das E-Book erstehen möchte, sollte jedoch die etwas teurere Schmöker-Edition kaufen. Die Original-Edition hat leider eine (zu) kleine Schrift, die den Lesespass etwas trübt. Auch hier wollte Georgas-Frey die Geldbörse seiner Leser weniger belasten, da bei grösserer Schrift die Seitenzahl und damit der Preis gestiegen wäre.

Details
Autor: Peter Georgas-Frey
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erstausgabe: 2014

Zuerst Twisted River und dann die Heimkehr

Hurra, endlich ist es da: Die vollständige Ausgabe von «Die Heimkehr» wurde mir auf wundersame Weise von Amazon geliefert. Ursprünglich wollte der Autor Peter Georgas-Frey das Buch als Trilogie veröffentlichen (Buchtipp: Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel), hat sich dann aber umentschieden. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf die Gesamtausgabe, die ich mir direkt nach meiner Lektüre von «Letzte Nacht in Twisted River» von John Irving zu Gemüte führen werde.

Geniesst die letzten August-Tage dieses (viel zu kühlen) Sommers.

Buchtipp: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Für den jungen Schriftsteller Marcus Goldman, der nach seinem äusserst erfolgreichen Erstlingswerk an einer Schreibblockade leidet, scheint sein alter Mentor Harry Quebert die letzte Rettung. Dieser hatte mit dem Werk «Der Ursprung des Übels» selbst vor vielen Jahren den Schriftsteller-Olymp bestiegen und lebte in der amerikanischen Kleinstadt Aurora, New Hampshire. Als er bei Quebert zu Besuch ist, stöbert Goldman auf der Suche nach Inspiration in dessen privaten Unterlagen. Erschreckt stösst er auf Hinweise, dass Quebert im Jahre 1975, damals 34-jährig, eine Affäre mit der 15-jährigen Nola Kellergan hatte. Nola verschwand im August 1975 spurlos – was die ganze Sache noch brisanter macht. Als ihr verwester Körper plötzlich in Queberts Garten gefunden wird, muss Goldman handeln. Um seinen Freund vor der Todesstrafe zu bewahren, beginnt er den Fall neu aufzurollen. Unter dem Druck seines Verlegers, welcher endlich ein neuen «Goldman» will, entscheidet er sich dafür, die Ehre Queberts durch ein neues Buch reinzuwaschen.

Der Genfer Joël Dicker, selbst noch ein junger Schriftsteller, hat mit «Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert» den Überraschungserfolg der letzten Jahre geschrieben. Es ist nach «Les derniers jours de nos pères» sein bisher zweites Werk, wurde mittlerweile in über 30 Sprachen übersetzt und im Mai auch in den USA veröffentlicht. «La Vérité sur l’Affaire Harry Quebert» erschien 2012 auf Französisch und heimste den «Grand Prix du Roman der Académie Française» und den «Prix Goncourt des Lycéens» ein. Das Buch ist durchgehend spannend und bietet die eine oder andere unerwartete Wendung. Wen die über 700 Seiten abschrecken, den kann ich an dieser Stelle getrost beruhigen: Das Buch liest sich praktisch von selbst.

Klappentext
Es ist der Aufmacher jeder Nachrichtensendung. Im Garten des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert wurde eine Leiche entdeckt. Und in einer Ledertasche direkt daneben: das Originalmanuskript des Romans, mit dem er berühmt wurde. Als sich herausstellt, dass es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste der vor 33 Jahren verschollenen Nola handelt und Quebert auch noch zugibt, ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält, ist sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors – und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman – fährt Goldman nach Aurora und beginnt auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln …

Details
Autor: Joël Dicker
Verlag: Piper
Erstausgabe: 2013

… und dann kam ein Blogpost

Der Januar ist bald vorbei und ich habe bisher im Jahr 2014 erst einen Beitrag verfasst. Hatte Semesterprüfungen (alles tiptop), absolviere gerade meinen Grundkurs als Betreuer im Zivilschutz (spannender als gedacht) und nahm mir einfach keine Zeit für meinen Blog (Windstille). Doch jetzt wird alles besser, jetzt sitze ich vor meiner Tastatur und denk-schreibe diesen Post.

Dem HC Lugano geht es gut, aktuell auf Platz 3 der National League A und nur noch fünf Spiele bis zu den Playoffs. Die Mannschaft überzeugt und macht Freude. Viel wichtiger sind aber momentan die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Natürlich hoffe ich auf viele Medaillen für die Schweiz, vor allem aber auch auf eine Medaille im Eishockey (auch wenn dies schwierig werden dürfte).

Bücher lese ich auch regelmässig, in der letzten Zeit war aber kein besonders bemerkenswertes darunter. Meine Buchtipps sollen ja auch wirkliche Tipps bleiben und keine einfache “What I’m Reading”-Liste werden. Der nächste Buchtipp kommt bestimmt. In diesem Sinne, auf Wiederlesen bei pascalwiederkehr.com.

Buchtipp: Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel

Die Heimkehr: Teil 1 - Einer zu viel
Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel

Die Zeiten der Jäger und Sammler sind vorbei. Der unglaubliche technologische Fortschritt der Menschheit erleichtert nicht nur das Leben, er ermöglicht uns auch, uns stetig weiterzuentwickeln. Stolz blicken wir auf Jahrzehnte und Jahrhunderte voller Innovation und Erfolg zurück. Schattenseiten wie Hungersnöte und Krieg werden von Visionen der Zukunft überstrahlt. Doch haben wir diese Errungenschaften alleine uns zu verdanken? Was wäre, wenn noch jemand anderes die Hände im Spiel hätte?

Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel erzählt von einer bisher unbekannten Macht. Vor Jahrtausenden stürzten Aurumer mit ihrem Raumschiff auf der Erde ab. Unglücklicherweise fanden sie dort ausschliesslich primitiv lebende Menschen vor, welche ihnen bei der Reparatur nicht helfen konnten. Um trotzdem an die nötigen Ressourcen zu gelangen, peitschten sie die Menschheit zu immer ungeahnteren Entwicklungssprüngen an. Im 21. Jahrhundert stehen sie endlich, dank einer vom CERN entwickelten Technologie, vor ihrer Heimkehr. Doch plötzlich tauchen Probleme auf. Während die Elite der Menschheit die Ausserirdischen nicht gehen lassen will, werden auch innerhalb der Aurumer Intrigen geplant.

Peter Georgas Frey hat mit Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel ein Werk im Stil von Autoren wie Dan Brown geschrieben. Es ist sehr unterhaltsam und liest sich angenehm, persönlich werden mir aber teilweise zu viele “Verschwörungstheorien” angeschnitten und bisher – zumindest im ersten Teil – noch nicht wirklich ausgearbeitet. Besonders positiv gefallen haben mir die Hauptfiguren, weil sie gut herausgearbeitet wurden und deshalb auch gewisse (positive oder negative) Gefühle erzeugten.

Dem bisher wenig bekannten Autoren Peter Georgas-Frey ist mit Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel ein spannendes Buch gelungen. Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich es in wenigen Stunden verschlungen habe und jetzt auf den zweiten Teil warten muss.

Die Heimkehr: Teil 1 – Einer zu viel kann bei Amazon als Taschenbuch oder als Kindle Edition gekauft werden.

Details
Autor: Peter Georgas-Frey
Erstausgabe: 2013

Dienstags Fünfzehn

Dienstags Fünfzehn – heiss geliebt und höchst umstritten… In dieser Ausgabe wagen wir uns an Bücher, welche ich in den nächsten Wochen lesen werde. Wer weiss, ob sie zu empfehlen sind – habt ihr sie eventuell bereits gelesen? Ich habe mich, für die maximal fünfzehn Worte, auf die Klappentexte verlassen müssen.

  1. Erbarmen von Jussi Adler-Olsen
    Carl Mørck ist einfach alles egal.
  2. Die Revolte von Peter Georgas-Frey
    Reiseziel Sontland.
  3. Koma von Jo Nesbø
    Er ist nicht tot. So viel dazu.
  4. Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben von George R.R. Martin
    Damit die Wartezeit verkürzt wird.
  5. Das glühende Grab von Yrsa Sigurðardóttir
    Was ein Vulkanausbruch verdeckte, kann man auch wieder ausgraben.

Dienstags Fünfzehn

Freude herrscht! Dienstags Fünfzehn ist wieder da und sieht besser aus als je zuvor! Im ersten Teil werden dir die Bücher in fünfzehn Wörtern oder weniger plus Bild vorgestellt, im zweiten findest du Dienstags Fünfzehn in gewohnter Form. Und wer jetzt jammert, weil alles früher immer besser war, dem sage ich nur: Früher war nicht alles besser, früher war nur alles früher (Peach Weber in FOCUS Blind Date auf Radio SRF 3).

  1. Nineteen Eighty-Four von George Orwell
    Totale Überwachung 1984 – oder wollte George Orwell von 2013 schreiben?
  2. Garp und wie er die Welt sah von John Irving
    Siehe Buchtitel.
  3. Ein einfacher Mord von Jeffery Deaver
    Nur für Deaver-Fans.
  4. Die Geschichte von Herrn Sommer von Patrick Süskind
    Ein älterer Erzähler erinnert sich an seine Kindheit.
  5. Als Durante kam von Andrea De Carlo
    Pietro und Astrid und Durante.