Wie ich versuche meine Branche zu retten – Schritt 1

Seit kurzem bin ich Abonnent des «National Geographics». Also richtig, mit Rechnung (eigentlich Kreditkarte) und so. Doch weshalb schreibe ich das? Aus einem einfachen Grund: Ob «Tages-Anzeiger», «Neue Zürcher Zeitung», «Die Welt», «The New York Times» oder «The Washington Post», kaum hat der Monat angefangen, ist es immer dasselbe – ich stehe vor der Paywall. «You…

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Medienqualität: Man feiert sich halt doch gerne selbst

«Qualität im Journalismus definieren zu wollen, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln» (Russ-Mohl, 1992, p. 85). Die Aussage von Russ-Mohl (1992) ist Sinnbild für die Problematik des Qualitätsdiskurses und wird deshalb häufig in der entsprechenden Literatur zitiert (see Engesser, 2013, pp. 42-43; Meier, 2013, p. 234; Rau, 2007, p. 92; Wyss,…

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Saure-Gurken-Zeit: Aber nicht (unbedingt) im Lokaljournalismus

Saure-Gurken-Zeit, Sommerloch, Silly season – man kann sie nennen wie man will, die Zeit im Sommer, in der so wenig los ist, dass in den Redaktionen jede Medienmitteilung sehnlichst erwartet und auch wirklich gelesen wird. Dies im Unterschied zur sonst überquellenden Mailbox, in der man vor lauter Nachrichten von Behörden, kulturelle Einrichtungen, Parteien und Unternehmen…

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Informiert wie ein Regenwurm

„Ich bin informiert wie ein Regenwurm, ich weiss nur ob es gerade regnet.“ Mit diesem Satz hat mich heute im Zug ein Kollege amüsiert, als ich gerade in einer gedruckten „20 Minuten“ blätterte, und er wild auf seinem Smartphone tippte. Gratiszeitungen eignen sich zur raschen Informationen, in einfacher Form werden die wichtigen und unwichtigen Geschehnisse…

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